monty-pythonOkay, mit der Überschrift ist ja das meiste schon gesagt, und wahrscheinlich hätte eine Zeile in meinem nicht vorhandenen Twitteraccount auch ausgereicht….

Was mich an der Meldung fasziniert ist, dass Monty Python hier der Vorreiter war und Youtube gezeigt hat, wie mans richtig macht ;-)

Eröffnet hatten Sie die Kampagne mit den Worten:

Wir wissen, wer ihr seid. Wir wissen, wo ihr wohnt und wir könnten Euch auf eine Art verfolgen, die zu schrecklich ist, um sie zu schildern“. (siehe: Heise und Golem).

Weiter war zu lesen: Da sie aber sehr nette Burschen seien, hätten sie einen besseren Weg gefunden, um Genugtuung zu finden: Auf YouTube betreiben sie nun einen eigenen Videokanal. Die dort eingestellten Clips seien von wesentlich besserer Qualität als der “Schrott”, den die YouTube-User dort bisher in den vergangenen Jahren eingestellt hätten.

Youtube hat das nun auch selbst in seinem Blog kurz zusammengefasst

und schreibt:

The past few months have demonstrated that great content on YouTube leads to increased sales. For example, when Monty Python launched their channel in November, not only did their YouTube videos shoot to the top of the most viewed lists, but their DVDs also quickly climbed to No. 2 on Amazon’s Movies & TV bestsellers list, with increased sales of 23,000 percent.

Frei übersetzt:

Die letzten paar Monate haben gezeigt, dass guter Content on Youtube den Umsatz steigern kann. So zum Beispiel als Monty Python im November letzten Jahres mit seinem Channel gestartet ist. Nicht ein video hat es in die charts der am meisten geklickten geschauten Videos. Aber ihre DVDs werden seit dem in den Bestsellerlisten “Movies & TV” von Amazon auf Platz 2 geführt mit einer 23 fachen Umsatzsteigerung.

Na das ist doch mal ein Wort. Von diesem Erfolg überzeugt, wurde gestern (21.01.2008) das click&buy Programm nun auch in Deutschland, den Niederlanden und Spanien eingeführt.

Okay, es wird vermutlich nicht jedes Video so ein Reisser wie die Videos von Monty Python. Aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist. Jedenfalls ist Youtube die wohl beliebteste Videoplattform (Alexa Rank 3) im Netz. Und die Betriebskosten sind sicherlich nicht ohne. Also Zeit für Google zumindest für einen absorbierten Dienst etwas zu tun.

Und damit es richtig rund wird, bietet Youtube nun auch (lt. techcrunch) für Content Partner die Möglichkeit, eigene Werbespots einzubinden. Das bedeutet, dass Unternehmen, die Videos veröffentlichen, können diese in Zukunft mit eigenen Werbeinhalten ergänzen. Auch das hört sich im Moment nach mehr an als es tatsächlich ist. Es soll sich hierbei um lediglich 4% aller eingestellten Videos.

weitere Quellen:

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